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Aus dem Inhalt
Rosenfülle: «Die Baumelnden»
Rosenbündel, traumverhangen, baumeln trunken über Stangen, lichtversunken, traubenschwer, zerfliessen sie im Blütenmeer.
Sinken nieder, schwer im Fallen, lassen ihre Röte wallen. Samt und Seide reichlich fliessen, sich in Bächen niedergiessen.
Blütenmeer wie du verschwendest, ohne Reue dich versendest! Sind die ersten Blüten tot, erblüht es wieder rosenrot.
Knospen kugeln ohne Mühe, in die frische Morgenfrühe, öffnen sich dem Sonnenstrahl, denn sie kennen keine Wahl!
Rose, ach so traumversunken, möcht' ich manchmal sein wie du, so voll Lebenssaft, wie trunken, fänd' ich Lebenssinn und Ruh! |