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Aus dem Inhalt
Weltblick Plötzlich sah ich, wie er schaute der kleine Bub. Und traf überrascht den bekannten Blick. Den beinahe vergessenen.
Amon schaute und verliess dabei seinen kleinen Körper. Er war dort, wo er hinsah. Genau hinsah. Fragend, wunderbar und zauberhaft. Ein Blatt Papier wurde so zur Welt.
Und nur so hat die Welt Platz auf einem Blatt Papier. |
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Über die Autorin
Karin de Fries, 1963 in Zürich geboren, ist eine engagierte Leserin und Schreiberin. Ihre ersten Gedichte entstanden in den stillen Ecken öffentlicher Räume auf der Rückseite von Kinoeintrittskarten, Tischsets und kleinkarierten Notizzetteln. Damals war sie keine zwanzig Jahre alt. Tochter immigrierter Eltern, die nach dem zweiten Weltkrieg in der Schweiz einen Neuanfang suchten. Ihr kulturelles und sozial-politisches Engagement hat sie immer wieder in Worte gefasst und in ihren Lebenswelten konkret umgesetzt: als Aktivistin der linken Frauen- und Solidaritätsbewegung, als Ethnologiestudentin, als Erwachsenenbildnerin während acht Jahren in Zentralamerika, wo sie in einer salvadorianischen Frauenorganisation arbeitete, als Fachfrau der Internationalen Zusammenarbeit, als Mitarbeiterin eines Schweizer Hilfswerkes, in welchem sie seit ihrer Rückkehr arbeitet als Schreiberin an all diesen leisen und lauten Orten, hier und dort. Karin de Fries ist Mutter eines siebenjährigen Sohnes und wohnt seit 1999 wieder in Zürich. |
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