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Über den Autor Manfred Vischer liess sich in Bern und New York als Verlags- und Antiquariatsbuchhändler ausbilden. Nach einem zweijährigen Verlags- und Druckereipraktikum in Tübingen wurde er 1965 Leiter des Verlags Huber in Frauenfeld, den er für die aktuelle kultur- und gesellschaftspolitische Diskussion zu öffnen suchte. Wegen der geplanten Herausgabe des Quellenwerks "Schweizerische Arbeiterbewegung" wurde er 1974 kurzfristig entlassen. Die Veröffentlichung des Buches wurde untersagt, was zu einem öffentlichen Skandal führte. Der Verwaltungsrat der Firma Huber hatte den Dokumentenband, der später im Limmat Verlag Zürich erschien und 4 Auflagen erlebte, als "Arbeitsmittel ideologischer Indoktrination" und "Extremistenliteratur" eingestuft.
Über das Buch Der Verfasser dringt in seinem Kriminalroman tief in die Geheimnisse einer traditionsreichen Zürcher Bibliothek ein. Von Anfang an liegt ein fahles Licht über dem Geschehen. Die von der Wirklichkeit inspirierte aber frei erfundene Handlung trägt zum Teil phantastische Züge und zeigt die ungeahnten Schattenseiten des menschlichen Daseins. Ein überraschender Abschluss befreit den Leser schliesslich aus der Spannung.. |
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